Texte für dualseelen

Für mich ist es von großer Bedeutung, meine Gedanken schriftlich zu ordnen, ihre tiefere Essenz auszuloten.
Mir hilft das, im Leben zurechtzukommen. Mögen meine Texte auch meinen Leserinnen helfen!
Falls jemand einen Kommentar schreiben möchte, freue ich mich sehr. (Bitte in das jeweilige Kommentarfeld am Ende der Texte eintragen.)
 

Hinweis zum URHEBERRECHT:
Für alle hier veröffentlichten Texte, die ich nach und nach erweitere, gilt © Kristina Grasse.
Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung, Veröffentlichung und jede Art der Verwertung nur mit meiner persönlichen, schriftlichen Genehmigung und der üblichen und rechtlich notwendigen Zitierung und Quellenangabe.

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texte:

ÄNGSTE


Angst ist ein mächtiges Gefühl. Mitunter ein übermächtiges. Eines, das dein Leben womöglich so sehr bestimmt, dass du dieses einzigartige Leben in seiner Vielfalt nicht wirklich leben kannst. Angst ist ein wichtiges Gefühl, das du dir genau ansehen solltest, weil es dir zeigt, wo deine – gerne auch missachteten – Verletzungen und Wunden liegen. Gerne drücken wir die Angst weg, weil sie nicht sein darf, weil sie nicht in diese Zeit passt, in der alle so cool wirken. Aber Angst lässt sich nicht wegdrücken. Wird sie gedeckelt, sucht sie sich andere Wege, um sichtbar zu werden. Und im schlimmsten Fall macht sie dich krank. Deine Ängste zeigen dir all das, was in dir (noch) unbearbeitet ist. So gesehen ist jede deiner Ängste ein Geschenk oder eine Freundin. Sie kann dich übrigens auch schützen, etwa wenn sie sich dir wie ein sicherer Instinkt in einer bedrohlichen Situation zeigt. Angst kann aber auch getarnt daherkommen: getarnt als vermeintliche Stimme der Vernunft. Angst wird oft dann angetriggert, wenn du eine Situation nicht aushalten kannst oder abwenden willst – Angst verhindert so echte Entwicklung in dir. Angst ist dann nichts anderes als Zweifel, Blockade, Fessel.
Mit der Mentalen Resonanz Methode kann ich dir wirkungsvoll helfen, deine Ängste allmählich abzubauen.

In einer Dualseelen-Verbindung ist die größte Angst die Verlustangst. Dass du denjenigen verlieren könntest, den du so sehr liebst. Ist das deine größte Angst, wird er dich garantiert verlassen. Nachdem er dich verlassen hat, werden alle Ängste in dir nach oben gespült, ganz gleich, ob dir das passt oder nicht. Deswegen rate ich dir: Sieh dir jede Angst genau an, beschäftige dich mit ihr, so gut es dir gelingt, und dann lass sie gehen … Taucht sie immer wieder auf, sieh sie dir wieder an … und lass sie wieder gehen … oder nimm sie an die Hand … und lebe mit ihr … konstruktiv. Egal wie, es ist ein Prozess, der seine Zeit erfordert, dich unter Umständen jahrelang begleitet, den du aber tatkräftig unterstützen kannst. Also frage dich: Wovor habe ich eigentlich Angst? Schreibe jede einzelne Angst auf. Beschreibe sie genau!
Und dann frage die Angst: Was brauchst du von mir?
Schon bei diesen ersten Schritten wirst du merken, dass du diejenige bist, die der Angst solch einen Raum, solch eine Bedeutung gibt.
Du bist diejenige, die bestimmt, ob die Angst dich im Griff hat oder umgekehrt.

 

 

Übung zur Besänftigung von Ängsten:
Mit Ängsten kannst du in eine Art konstruktiven und selbstbestimmten Dialog treten. Betrachte jede Angst wie eine Person, die in deinem Haus lebt oder auch nur gelegentlich zu Besuch kommt. Du stehst ihr gleichsam gegenüber und sieht sie dir sehr genau an. Ist die Angst klein oder groß, alt oder jung? Ist ihre Haut feuerrot oder schwarz-weiß gestreift oder gelblich blass? Trägt sie ein Fell oder Kleidung? Oder ist sie nackt? Hat sie scharfe Zähne und Krallen, oder windet sie sich geschmeidig wie eine Schlange? Welchen Geruch hat sie? Welches Geschlecht? Wie sieht sie dich an? Wie fühlt sie sich? Hat sie den Mumm, dir klar und direkt in die Augen zu blicken? Bitte die jeweilige Angst an den Tisch, du bist die Hausherrin und sagst: „Komm her, lass dich anschauen. Jetzt will ich mit dir spielen, aber die Regeln, die bestimme ich.“
Das ist der Moment, in dem du spürst, was die Angst antreibt, warum sie da ist. Frage sie nun: „Was brauchst du?“
Und jetzt warte ab.
So seltsam es klingen mag: Sie braucht stets ehrliche Zuwendung. Also nimm sie in den Arm, schenke ihr all die Liebe, zu der du fähig bist.
Was geschieht? Nach einer Weile beruhigt sie sich.
Auf diese Weise kannst du übrigens auch mit anderen Gefühlen umgehen, etwa mit der Sehnsucht, mit Verzweiflung, mit allen Gefühlen. Du visualisierst das Gefühl, und egal welche Figur, welches Monster, welches Wesen sich dir zeigt, füttere es so lange mit deiner Liebe, bis es sich beruhigt, verändert oder verschwindet.

Gerne helfe ich dir dabei, diese Technik zu vertiefen und mit deinen Ängsten konstruktiv umgehen zu lernen!

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