Übungen

Hier eine Auswahl hilfreicher Übungen, um dir selbst zu helfen (weitere Übungen, Meditationen, Visualisierungen usw. in meiner Beratung, in meinem "Handbuch für Dualseelen-Frauen" sowie in "Ein gehäutetes Herz", siehe Links auf Start-Seite):

Imaginäre Leiter:

Bist du emotional im Abgrund gelandet, verlasse diesen Ort möglichst bald, aber erst nachdem du ihn dir (möglichst genau) angesehen hast. Verlasse ihn mit Hilfe einer Leiter, die du dir vorstellst und auf der du wieder nach oben kletterst.


Meditationen sind äußerst hilfreich und heilend. Hier zwei Beispiele, die immer helfen:

Einfache Meditation:

Setze dich mit geradem Rücken auf den Boden (z. B. mit Meditationskissen) oder auf einen Stuhl und komme dort, wo du bist, an. Sitzt du auf einem Stuhl, positioniere bitte Beine und Füße hüftbreit und im rechten Winkel. Lasse die Hände auf deinen Oberschenkeln ruhen, so, wie es dir angenehm ist. Lasse den Atem kommen und gehen. Atme die Gedanken in deinem Kopf beim Ausatmen aus. Sie kommen und sie gehen. Nimm wahr, wie der Atem durch die Nase in die Lunge bis in deinen Bauch gelangt und wieder zurück. Beim Einatmen hebt sich die Bauchdecke, beim Ausatmen senkt sie sich. Sollte sich das eigene Kopfkino, das stete Geplapper in dir nicht abschalten lassen, sage: „Na ja, dann ist das so“, nimm diesen Umstand wahr und atme weiter. Lasse dich vom Atem führen: in deinen Körper, dein Herz, deine Seele – so verbinde dich mit der Welt. Eine Hilfe kann auch sein, dir vorzustellen, wie du dich mit jedem Atemzug mit der Erde verbindest, d.h. du atmest über die Fußsohlen ein und lässt den Atem nach oben steigen, atmest entweder nach oben oder wieder über die Fußsohlen aus. Diese Übung kannst du so lange machen, wie du willst: zwei Minuten, zehn Minuten, eine Stunde, einen Tag lang ...

Heilsame Herzchakra-Meditation, vor allem bei akutem Liebeskummer sehr wohltuend:

Lege dich auf den Rücken oder setze dich mit geradem Rücken auf den Boden (z. B. mit Meditationskissen) oder einen Stuhl und komme dort, wo du bist, an. Lasse den Atem kommen und gehen. Gedanken in deinem Kopf atme beim Ausatmen weg. Sie kommen und sie gehen. Nimm wahr, wie der Atem durch die Nase in die Lunge bis in deinen Bauch gelangt und wieder zurück. Beim Einatmen hebt sich die Bauchdecke, beim Ausatmen senkt sie sich.  Nach einer Weile atme bewusst in dein Herzchakra, also in die Mitte der Brust, auf Höhe des Herzens. Bei jedem Atemzug öffnen sich Brust und Herzchakra mehr und mehr, sodass es sich beim Ausatmen nicht mehr schließt. Es ist jetzt offen. Atme ein. Atme aus. Und beim nächsten Einatmen schlüpfe durch das Herzchakra in dein Herz hinein, in diesen Herzraum, und dort setze oder lege dich hin. Sieh dir diesen Ort genau an, spüre seine Wärme und Kraft. Oder springe und hüpfe oder tanze. Es ist DEIN Raum, und dort gibt es unendlich viel Liebe für dich. Atme diesen Raum, diese Liebe, und spüre, wie stark du bist, wie gesund, wie groß, wie wichtig. Halte dich so lange in deinem Herzen auf, wie du möchtest. Willst du den Herzraum wieder verlassen, atme einfach weiter, schlüpfe nach und nach wieder nach draußen und schließe behutsam dein Herzchakra. Für einen Moment verweile noch beim geschlossenen Herzchakra. Atme ein. Atme aus. Es ist durchlässig, aber nicht ungeschützt. Dein Geist kommt wieder zurück in den Raum, in dem sich dein Körper aufhält.

Sehr effektive Übung zur Besänftigung von Ängsten:

Mit Ängsten kannst du in eine Art konstruktiven und selbstbestimmten Dialog treten. Betrachte jede Angst  wie eine Person, die in deinem Haus lebt oder auch nur gelegentlich zu Besuch kommt. Du stehst ihr gleichsam gegenüber und sieht sie dir sehr genau an. Ist die Angst klein oder groß, alt oder jung? Ist ihre Haut feuerrot oder schwarz-weiß gestreift oder gelblich blass? Trägt sie ein Fell oder Kleidung? Oder ist sie nackt? Hat sie scharfe Zähne und Krallen, oder windet sie sich geschmeidig wie eine Schlange? Welchen Geruch hat sie? Welches Geschlecht? Wie sieht sie dich an? Wie fühlt sie sich? Hat sie den Mumm, dir klar und direkt in die Augen zu blicken? Bitte die jeweilige Angst an den Tisch, du bist die Hausherrin und sagst: „Komm her, lass dich anschauen. Jetzt will ich mit dir spielen, aber die Regeln, die bestimme ich.“

Das ist der Moment, in dem du spürst, was die Angst antreibt, warum sie da ist. So seltsam das klingen mag: Sie braucht stets ehrliche Zuwendung. Also nimm sie in den Arm, schenke ihr all die Liebe, zu der du fähig bist. Was geschieht? Nach einer Weile beruhigt sie sich.

Auf diese Weise kannst du übrigens auch mit anderen Gefühlen umgehen, etwa mit der Sehnsucht, mit Verzweiflung, mit allen Gefühlen. Du visualisierst das Gefühl, und egal welche Figur, welches Monster, welches Wesen sich dir zeigt, füttere es so lange mit deiner Liebe, bis es sich beruhigt, verändert oder verschwindet.

Übung zur INtegration und heilung aller verletzten inneren kinder:

In deiner Vorstellung sitzt oder stehst du mit allen deinen inneren Kindern in einem Kreis. Schaue jedes einzelne Kind an, fühle sein Befinden: das Neugeborene liegt in einem Babytragetuch, das du dir umgebunden hast, neben dir sitzt oder steht die Einjährige, die Zweijährige, die Dreijährige usw. Insgesamt sind es 19 Kinder, vom Neugeborenen bis zur 18-Jährigen, also für jedes deiner Lebensalter das Kind, das du warst. Ihr bildet ein Team. Ihr fasst euch an den Händen und spürt so eure gemeinsame Lebenskraft. Jedes Kind ist gleich stark - wie ein Glied eines Perlenarmbandes. Schon nach kurzer Zeit entsteht ein außergewöhnlich starkes Gefühl von Verbundenheit, Einssein und tiefem Vertrauen. Von Ganzheit. Diese Übung ist völlig unspektakulär und zugleich extrem wirkungsvoll.

bei akutem Energieverlust:

Was dir sofort hilft, ist die Visualisierung eines Lichtkegels, in dem du sitzt, stehst oder liegst. Du umhüllst dich auf diese Weise mit einem hochwirksamen, energetischen Schutz.

Energieaufbau:

Das Kreiseln im Uhrzeigersinn, mit ausgestreckten Armen und um die eigene Achse, wirkt als erste Maßnahme, um Energie aufzubauen, hochenergetisierend. Wer die Fünf Tibeter aus dem Yoga kennt: Es ist der erste Tibeter.

schließen deiner chakren:

Du stellst dich hin und legst deine rechte Hand auf deine linke, etwa ein bis zwei Zentimeter über deinem Sakralchakra (es liegt eine Handbreit über dem Bauchnabel) und führst sie von dort langsam über deine Körpervorderseite, das heißt über alle anderen Chakren hinweg bis zu deinem Kronenchakra. Die Bewegung der Hände geht über den Kopf hinaus und endet im Nacken. Dann fängst du wieder von unten an. Stell dir dabei vor, wie du deine Chakren - einem Reißverschluss gleich - schließt. Mache diese Übung mindestens siebenmal, am besten bis zu 21-mal. Sie lässt sich auch gut unbemerkt auffrischen, etwa auf einer Restauranttoilette, falls nötig...


Beispiele für hilfreiche Affirmationen, die selbstverständlich individuell veränderbar sind:

Affirmationen, um Ängste zu überwinden:

  • Ich bin frei von Ängsten und Blockaden, und ich begegne meiner eigenen Stärke.
  • Ich fühle mich frei von Ängsten und bin mutig und stark.

Affirmationen, um loszulassen:

  • Ich bin voll innerer Gelassenheit und gehe gestärkt vorwärts. Tag für Tag.
  • Ich bin ruhig und gelassen. Alles in meinem Universum ist am richtigen Platz.
  • Ich lasse alles Vergangene, Belastende und Blockierende vollständig los, und ich gehe aktiv und voller Vertrauen in meine positive Zukunft.

Affirmationen zur Selbst-Liebe:

  • Ich erkenne mich selbst und meine Bedürfnisse an.
  • Ich liebe, achte und wertschätze mich.

Affirmationen für gesunde Grenzen:

  • Ich achte auf meine Bedürfnisse und vertrete sie auch nach außen.
  • Ich bin stark und voller Selbstliebe, ich kenne meine Grenzen und kann mich liebevoll durchsetzen.

Affirmationen zu Lebensfreude und Genuss:

  • Alles wandelt sich in meinem Leben zu mehr Freude und Genuss.
  • Ich genieße mein Leben von Tag zu Tag mehr und mehr.
  • Ich öffne mich für die schönen Dinge in meinem Leben und kann sie in vollen Zügen genießen.

Affirmationen zu jeglicher Form von Fülle und Wachstum:

  • Ich verdiene jederzeit das Beste in meinem Leben.
  • Ich ziehe jetzt in allen Bereichen Fülle und Wachstum in mein Leben.
  • Erfolg und Wohlstand fließen nun unbegrenzt in mein Leben.

Affirmationen zur Heilung alter, negativer Muster:

  • Ich lasse alle negativen Gefühle und Muster vollständig los. Ich vergebe mir selbst und gehe aktiv und voller Vertrauen in mein positives Leben.
  • Ich lasse alle falschen Vorstellungen von Liebe vollständig los. Ich bin jetzt frei und finde Frieden in meiner Seele.
  • Alles, was mich noch an Heilung hindert, lasse ich vollständig los. Mein Herz ist leicht. Mein Geist ist frei.

Affirmationen, um ganz in die eigene Mitte zu finden und im Vertrauen zu bleiben:

  • Voll innerer Gelassenheit und voller tiefem Vertrauen gehe ich gestärkt und geheilt vorwärts. Tag für Tag.
  • Ich fühle mich absolut geborgen in dieser Welt.

Dankbarkeitsübung, die immer zu innerem Frieden führt:

Fühlst du dich schlecht – aus welchem Grund auch immer –, schreibe Dankbarkeitssätze auf. Oder sage sie laut vor dich hin, etwa: Ich bin dankbar für die Aufmerksamkeit meiner Freundin. Ich bin dankbar, dass ich genug zu essen habe. Ich bin dankbar, dass ich ein schönes warmes Bett habe. Du kannst diese Liste um ein Vielfaches verlängern. Immer findest du etwas, wofür du zutiefst dankbar sein kannst, und wenn es „nur“ der knackige Apfel ist, den du isst. Und das Erstaunliche ist: In dir breitet sich, kaum empfindest du diese Dankbarkeit, eine tiefe Glückseligkeit aus.